Gratis Versand ab 50 Euro (EU)
Sichere SSL Verbindung

Ernährungstipps vom MTB-Profi Markus Schulte-Lünzum

In den Bergen um Jerusalem wartet vom 4. bis 6. Oktober eine neue Herausforderung auf mich:

Beim Epic Israel werde ich erstmals bei einem Etappenrennen im Zweier-Team an den Start gehen. Zudem stellen die drei langen Etappen mit bis zu 96km und über 2.000hm ein Novum für mich dar und lassen mich mit einer gehörigen Portion Respekt auf das dreitägige Rennen blicken. 

 

Damit mir hierbei nicht die Luft bzw. Energie ausgeht, habe ich mir im Vorfeld einige Gedanken zur Verpflegung gemacht. Drei Etappen, Fahrzeiten von drei bis vier Stunden im Renntempo, da werden schnell 3.000-3.500 kcal verbrannt. Bereits in den Tagen vor dem Rennen wird mit einer kohlenhydratreichen, leicht verdaulichen Ernährung dafür gesorgt, dass der Körper mit der nötigen Energie versorgt wird, ohne das Verdauungssystem zu sehr zu belasten. Denn eins ist klar: täglich bis zu 5.000 kcal aufzunehmen ist mein Verdauungssystem nicht gewohnt. Zumindest in dieser Woche muss es das aber und daher achte ich auf gut verdauliche Lebensmittel, gerade beim Frühstück vor den Etappen. Weißes Brot, gequollene Haferflocken oder Grießbrei landen auf dem Frühstückstisch. Wichtig ist auf bewährtes zurückzugreifen. 

 

Beim Mittagessen geht es darum, die Speicher schnell wieder zu füllen und beim Abendessen sollte auch der Belohnungsfaktor mit berücksichtigt werden. Also was für Körper und Geist.  Soweit die drei Hauptmahlzeiten am Tag. Doch den eigentlich Schlüssel zum erfolgreichen Durchhalten der drei Tage auf höchstem Niveau sehe ich in den Snacks dazwischen und während der Etappen.

 

Während des Rennens setze ich vorwiegend auf flüssige und damit sehr leicht verdauliche Energiezufuhr. Nach belieben gibt es aber auch mal einen Riegel dazwischen. Mit dem Endurcance Getränk versorge ich mich mit Kohlenhydraten und Mineralien. Dazu setze ich ab der zweiten Etappenhälfte Gels mit Koffein ein. Die darin enthaltenen schnell verfügbaren Kohlenhydrate und das Koffein sollen den immer müder werdenden Körper nochmals einen Schub geben. Etwa 3-4 Liter Getränk und 3-4 Gels plane ich pro Etappe. 

 

Noch im Zielbereich gibt es dann einen Whey Shake, um die Muskulatur mit schnell verfügbaren Proteinen zu versorgen und damit die Regeneration für den folgenden Tag einzuleiten. Nach dem Mittagessen gibt es einen Mittagsschlaf. Und dann? Gewöhnlich wache ich schon wieder hungrig auf. So knabber ich den Nachmittag über gerne an energiereichen Snacks wie Riegeln oder auch etwas Süßem. Am Tag werden so nebenbei schnell mal noch zwei, drei Riegel gegessen. Gerade die Geschmacksrichtung Salty Nut ist eine willkommene, nicht ganz so süß schmeckende Abwechslung.

Während eines Etappenrennens ist das nicht nur erlaubt, sondern nötig, um den Energiebedarf annähernd zu decken. 

Kurz um: Es ist eine ständige Energiezuführ nötig. Wichtig ist mir dabei, dass ich genau um die Verträglichkeit der Nahrungsmittel weiß und mir diese auch schmecken. Denn wie geschrieben es geht um Körper und Geist, gerade bei einem dreitägigen harten Etappenrennen.

 

© Markus Schulte-Lünzum (Mehrfacher Deutscher MTB- Profi-Meister)

Als mehrfacher Deutscher Meister im MTB weißt der halterner MTB-Profi einen großen Erfahrungsschatz auf der sowohl im Blog als auch der Produktentwicklung einfließt. Er greift mit seiner fachlichen Kompetenz gepaart mit sportlichen Erfahrung Fragen des Sports auf, veranschaulicht & erklärt diese in seinen Beiträgen.

Zurück
Tags: msl, tipp, ernährung
STAY in TOUCH